„Rosalie“

Hallo Ihr Lieben,

gestern Abend ganz spät ist mir eeendlich nach einer gefühlten Ewigkeit „Rosalie“ von den Nadeln gehüpft.

Meine Güte, was bin ich langsam geworden. Das Rückenteil hat sich zeitlich ja eeewig gezogen und bei einfach nur glatt rechts vergeht einem auch wirklich irgendwann mal die Lust. Man schläft über der Strickarbeit förmlich ein.

 

 

Zu meiner Rehabilitation kann ich aber anführen, dass ich zwischendrin auch noch 100g Wolle zu Garn versponnen habe. Eine Vorarbeit für mein Färbevorhaben im Herbst.

In der Anleitung für das Kleid wird das hübsche Lochmuster auch im Rücken gestrickt. Aber das wollte ich mir nicht antun, denn jede Reihe, auch die Rückreihen, haben immer eine andere Maschenfolge. Also nix mit: Maschen stricken, wie sie fallen. Ich hasse sowas ja, aber das Muster war so hübsch. Naja, man kann eben nicht alles haben.

 

 

Das Garn ist wieder mal das wunderbare Rottulpe-Garn von MEZ, das nicht mehr hergestellt wird. Über die Verarbeitungsvorzüge habe ich mich ja zuvor schon ausgiebig geäußert. Ich habe noch Massen hier liegen.

Verarbeitet habe ich ca. 220 Gramm Garn mit Nadeln Nr. 2,5
Die Anleitung stammt aus einem alten Heft: Sabrina spezial stricken – Modell Nr. 9. Ich sehe keine Jahresangabe, kann aber sagen, das Heft ist uralt.

 

Ich habe die Anleitung aber wieder mal so sehr umgebaut, dass man das fertige Kleid dieser Anleitung kaum zuordnen würde 🙂

Und jetzt ist erst mal Schluss mit Stricken…denke ich..oder…naja, mal sehen….vielleicht was Kleines…oder was Mittelgroßes…jedenfalls aber kein Kleid…

 

Nun wünsche ich Euch noch einen schönen Resttag,
Eure Anja aus der Strickstube